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Skateboarding nicht nur für coole Jungs
Artikel vom 23.01.2012, von Birgit
Unter Jugendlichen und Teenagern ist es ein sehr beliebter Zeitvertreib oder für manche auch eine ernsthafte Sportart: das Skateboarden.
Wer kennt sie nicht? Die Menschen, die auf den kleinen Brettern die die zahlreichsten und erstaunlichsten Tricks zu Stande bringen. Bestimmt haben sie sich auch schon einmal gefragt wie so etwas funktioniert und wie lange es braucht, bis man so etwas atemberaubendes auch wirklich kann.
Skateboarden ist, im Vergleich mit anderen Sportarten, darauf ausgerichtet mit einer Menge Geschick verschiedenste Stunts zu vollbringen.
Es kommt weder auf die Ausdauer, Kraft oder den Organismus im allgemeinen an. Wichtig ist nur, dass man seinen Körper im Griff hat und eine absolute Körperberrschung besitzt.
Geschichtlich gesehen wird das Skateboarden seit den 60er Jahren praktiziert, in denen das Wellenreiten (Surfen) einfach auf den Asphalt übertragen wurde. Daher nannte man es am Anfang auch "Asphaltsurfen". Diese Bezeichnung wird heute aber nicht mehr verwendet. In kürzester Zeit entstand ein regelrechter Hype rund um das kleine Brett. Für viele wurde es nicht nur zum Hobby oder Sportart, sondern auch zur Lebenseinstellung. So gibt es für Skater auch eigene Kleidung und eine eigene Sprache. Man könnte es fast mit dem Hip Hop Style vergleichen, nur ist es eben eine andere Richtung.
Mit dem Skateboard kann man fast überall seine Tricks üben, auf freien Flächen, ebenso wie in extra gebauten Skateparks. Nicht nur Jugendliche kann man dabei beobachten, wie sie an ihrer Technik feilen, auch so manch ein Erwachsener scheint seinen Spaß daran zu finden. Für die Skater gibt es keine vergleichbaren Ligen oder Vereine, die die Sportler in einer Hierarchie miteinander vergleichen, wie das zum Beispiel bei Fussball der Fall ist. Es gibt lediglich Veranstaltungen wie die X Games, bei denen die Skater ihr Können unter Beweis stellen können.
Der wohl bekannteste Skateboarder aller Zeiten ist Tony Hawk, der als erster einen 900 im Wettkampf stand (eine 2einhalbfache Drehung mit dem Brett). Es gibt sogar gleichnamige Videospiele.
Wichtig ist es allerdings auf ausreichend Schutz zu achten. So tragen Profis, wie Tony Hawk, immer einen Helm und Knie - sowie Ellbogenschoner. Zur Verfügung stehen würde auch ein "Rückenprotektor", der aber hauptsächlich in der Snowboardszene Gebrauch findet.
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